Die Eifel verspricht wunderbare, erholsame, interessante, aufregende und unterhaltsame Radferien. Die Radtouren entlang der Flüsse Rur, Kyll, Sauer oder Ahr erwarten Sie ebenso wie die Touren durch das Bergland der Nordeifel, durch die raue Schneifel, durch die eindrucksvolle Kalkeifel oder durch die vulkanische Osteifel. Auf den Spuren der Römer gibt es viele geschichtsträchtige Plätze, Orte und natürlich die Stadt Trier zu entdecken. Nationalparks mit prächtigen Naturschauspielen laden ein zum erholsamen Verweilen und uralte Relikte der Kelten und Burgen aus dem Mittelalter können viele Geschichten erzählen. Besuchen Sie das Land zwischen Koblenz, Trier, Aachen und Bonn – eingerahmt von Niederrheinischer Bucht und Mosel, Rhein und Ardennengebirge. Die Eifel hält alle Versprechen!
Präzise Karten, genaue Streckenbeschreibungen, zahlreiche Stadt- und Ortspläne,
Hinweise auf das kulturelle und touristische Angebot der Region und ein umfangreiches
Übernachtungsverzeichnis – in diesem Buch finden Sie alles, was Sie
zu einer Radtour in der Eifel brauchen – außer gutem Radlwetter,
das können wir Ihnen nur wünschen.
Die Region Eifel befindet sich im Westen Deutschlands im Norden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und im Süden Nordrhein-Westfalens und ist somit ein Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Die Grenze im Süden bildet die Mosel und im Osten der Rhein. Nach Westen hin wird die Eifel von Belgien und Luxemburg begrenzt und im Norden läuft sie in die Niederrheinische Bucht aus.
Die Flüsse Rur, Kyll, Prüm, Sauer und Ahr durchfließen die
Region und die vier Großstädte Bonn, Koblenz, Trier und Aachen befinden
sich an den Außengrenzen der Eifel.
Besiedelt wurde die Eifel erst im 5. Jahrhundert n. Chr. von den Franken. Die
Römer hinterließen dort nur Spuren in Form von Straßen und
Wällen und natürlich am südlichen Rand der Eifel, in Trier. Während
der Herrschaft der Franken war Aachen Residenzstadt und wurde unter Karl dem
Großen zu einem kulturellen Zentrum.
Im Mittelalter durchlebte die Region eine wechselvolle Geschichte in Machtkämpfen
zwischen Bischöfen und Grafen. In dieser Zeit war aber auch die Bautätigkeit
sehr groß und zahlreiche Burgen entstanden.
Im !6. und 17. Jahrhundert wurde das Land durch Pest, Hungersnot und Krieg stark
geschwächt, erholte sich aber im 18. Jahrhundert und erlebt eine kulturelle
Blüte im Barock. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Eifel von den Franzosen
erobert und daraus resultierte eine Erneuerung des Systems, der Handel blühte
auf, Klöster und Kirchen wurden aufgelöst – das Land wurde modernisiert.
1815 wurden die Franzosen unter Napoleon bei Waterloo vernichtend geschlagen
und die Eifelregion kam endgültig unter Preussische Herrschaft.
Die Gesamtlänge aller 22 Touren beträgt rund 1300 Kilometer. Die kürzeste Tour ist 11 Kilometer lang und die längste 130 Kilometer. Ausflüge und Varianten sind dabei nicht berücksichtigt.
Wegequalität & Verkehr & Steigungen
Die Touren verlaufen zum Großteil auf ausgebauten Radwegen, ruhigen Landstraßen und Wirtschaftswegen. Es kommen aber auch einige kurze Abschnitte vor, die nicht asphaltiert sind. Verkehrsbelastungen treten vor allem in den Städten auf und auf kurzen Teilabschnitten, wo es keine andere Möglichkeit der Routenführung gibt.
Grundsätzlich gilt: alle Radwanderwege sind beschildert, allerdings nicht
durchgehend. Das hängt unter anderem mit zukünftigen Planungen und
noch nicht abgeschlossenen Ausbauten zusammen bzw. mit Übergabestellen
an Gemeinde-, Stadt-, Kreis- und Ländergrenzen zusammen.
Allen gemein wird in Zukunft das Logo Eifel sein.
Die 22 beschriebenen Touren in der Eifel variieren in der Länge und stellen somit Halbtages- bis Dreitagestouren dar. Grundsätzlich ist jede Radtour in beiden Richtung befahrbar. Im Buch ist jedoch immer nur eine Richtung textlich beschrieben. In welcher Richtung Sie fahren, sollte von Ihrer Kondition und Ihren weiteren Reiseplänen abhängig sein.
Deutschland: 0049
Belgien: 0032
Luxemburg: 00352