Die Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern ist eine der schönsten hochalpinen Landschaften Europas. Besuchen Sie einladende Täler oder genießen Sie zwischen Almen und steilen Felsen alle Facetten einer prächtigen Berglandschaft. Sowohl die sportlich ambitionierten, als auch die geruhsameren Biker kommen in der Ferienregion voll auf ihre Kosten. Die 41 genau beschriebenen und klassifizierten Touren erstrecken sich über die Teilgebiete der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Entdecken Sie ingesamt über 860 Kilometer Mountainbikestrecken, die durch eine einzigartige Landschaft von Seen, Wasserfällen und Schluchten, Graskuppen, sowie Stein- und Gletscherbergen führen.
Dieses handliche Ringbuch mit herausnehmbaren Tourenblättern präsentiert
präzise Karten im Maßstab 1:35.000, übersichtliche Höhenprofile,
verlässliche Wegebeschreibungen und Kurzinfos zum kulturellen und touristischen
Angebot – inklusive Übernachtungsadressen der Region.
Insgesamt betragen die Tourenlängen der in diesem Mountainbike-Guide erfassten
41 Touren beinahe 860 Kilometer. Die kürzeste Tour hat eine Länge
von 6,3 Kilometern, die längste ist 45,4 Kilometer lang.
Mountainbiken in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern.
In der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Vielfalt. Die Bergwelt der Hohen Tauern, der südlichste Teil des Salzburger Landes, lädt geradezu zum Biken ein. Früher Grenzwall zwischen Nord und Süd, nur über unwegsame Saumpfade für Händler passierbar, hat diese Bergwelt auch bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. In den letzten Jahren ist das Rad- und Mountainbikewegenetz kontinuierlich ausgebaut worden und umfasst heute mehr als 1.000 km gut markierte Wege.
Das Radfahren auf Forstwegen bzw. im Wald ist nur teilweise erlaubt. Es gilt in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern natürlich ebenso wie anderswo das Gebot der Fairness und gegenseitigen Rücksichtnahme. Bei der Annäherung an andere Wegenutzer grundsätzlich die Geschwindigkeit der Situation anpassen. Wenn notwendig anhalten und absteigen. Der Anhalteweg sollte nie mehr als die Hälfte des zu überschauenden Wegeabschnittes betragen. Beachten Sie vor allem, dass Ihnen auch im Wald gelegentlich Kraftfahrzeuge entgegenkommen können. Auf schmäleren Wegen und bei hoher Geschwindigkeit bergab kann es zu schwerwiegenden Unfällen mit Forstautos oder Traktoren kommen.
Größte Vorsicht ist bei Forstarbeiten geboten. Der Waldweg ist zugleich
auch Arbeitsplatz der Forstleute. Sperrungen unbedingt beachten, hier besteht
Lebensgefahr!
Bei Dämmerung und in der Nacht sollte im Wald nicht mehr gefahren werden.
Die Tiere brauchen ihre Ruhe.
Ein Großteil der Touren ist mit den Schildern RAD&BIKE Pinzgau versehen. Die Nummerierung stimmt jedoch nicht mit den in diesem Mountainbike Guide beschriebenen Routen überein.
Eine kurze Tourenübersicht ermöglicht Ihnen eine schnelle Auswahl der Tour. Den Gesamtschwierigkeitsgrad ersehen Sie aus der Farbe der Tournummer. Leichte Touren sind blau, mittelschwere Touren rot und schwere, anspruchsvolle Touren schwarz. Um eine noch präzisere Darstellung des Schwierigkeitsgrades der einzelnen Touren zu erreichen, sind die erwähnten Einstufungen nochmals unterteilt, wobei die jeweils schwierigere Tour mit einem Plus gekennzeichnet ist.
Das Höhenprofil zeigt auf den ersten Blick die Charakteristik der Tour. In der Balkengrafik finden Sie auch noch weitere Symbole für:
Länge der Tour
Höhenmeterangabe
V erkehrsaufkommen
Technik
Kondition
Eine Übersicht über die geographische Lage des in diesem Buch behandelten Gebietes gibt Ihnen die Übersichtskarte auf der vorderen inneren Umschlagsseite. Die Lage der Touren finden Sie in den Karten auf den inneren Umschlagseiten.
Die Detailkarten sind im Maßstab 1:35.000 erstellt. Dies bedeutet, dass
1 Zentimeter auf der Karte einer Strecke von 350 Metern in der Natur entspricht.
Zusätzlich zum genauen Routenverlauf informieren die Karten auch über
die Beschaffenheit des Bodenbelags bzw. über die Art des Weges, Steigungen,
sowie über kulturelle und gastronomische Einrichtungen entlang der Strecke.
Allerdings können selbst die genauesten Karten den Blick auf die Wegbeschreibung
nicht ersetzen.
Der Textteil besteht im Wesentlichen aus der genauen Streckenbeschreibung.
Die stichwortartigen Streckeninformationen werden von Ortsüberschriften
unterbrochen. Diese Ortsüberschriften sind durchnummeriert und –
zur besseren Orientierung – mit derselben Nummer in den Karten und im
Höhenprofil wieder zu finden. Die Kilometerangaben zeigen Ihnen die schon
zurückgelegte Strecke an und sind auf Grund der allgemeinen Tachometer-Ungenauigkeiten
gerundet. In jeder Ortsüberschrift finden Sie hochgestellt auch eine Höhenangabe.
Tour 1 Krimmler Achental
Landschaftlich eindrucksvolle Tour durch das Krimmler Achental, deren zahlreiche Almen zu einer Rast einladen. Da ein 300 m langer unbeleuchteter Tunnel zu durchfahren ist, kann das Mitführen von Fahrradbeleuchtung nützlich sein. Auf die Wanderer Rücksicht nehmen!
Tour 2 Salzachjoch-Wildgerlostal
Der erste 23 km lange Abschnitt der Tour führt vom Gerlospass ins wildromantische Salzachtal zum Salzachjoch. Der zweite knapp 14 km lange Abschnitt verläuft vom Gerlospass in südlicher Richtung durch das Wildgerlostal bis zum Gasthof Finkau.
Tour 3 Obersulzbachtal
Tour 4 Untersulzbachtal
Tour 5 Trattenbachtal
Tour 6 Neukirchen-Bergeralm
Konditionell ansprechende Tour hinauf ins Schiliftgebiet von Neukirchen. Beim Ziel bietet sich eine herrliche Aussicht ins Salzachtal und die vergletscherte Bergwelt der Hohen Tauern dar.
Tour 7 Habachtal
Tour 8 Über das Mühlbachtal zum Wildkogel
Die landschaftlich reizvolle Tour durch das Mühlbachtal stellt an die Kondition hohe und an die Fahrtechnik nur geringe Ansprüche. Besonders eindrucksvoll ist die Almlandschaft zwischen Wildkogel und Stangenjoch.
Tour 9 Zur Panoramaalm
Tour 10 Hollersbachtal
Tour 11 Hollersbach-Hinterachalm
Tour 12 Wasenmoosrunde
Tour 13 Zur Bürglhütte
Tour 14 Zum Enzingerboden
Lange, technisch einfache Streckentour, die zunächst durch den weiten schönen Talgrund der Salzach verläuft und dann durch das wildromantische Stubachtal zum Enzinger Boden führt.
Tour 15 Uttendorf-Gasthof Liebenberg
Diese kurze Rundtour, mit einem Anstieg auf Asphalt, einem eben verlaufenden Schotterweg und einem kurzen Trail, bietet die idealen Voraussetzungen für eine Einsteigertour.
Tour 16 Niedernsill-Grünaualm
Fahrtechnisch einfache Tour vom Salzachtal hinauf auf die Anhöhe der Großen Arche, die jedoch an die Kondition einige Anforderungen stellt.
Tour 17 Walchen-Hochsonnberg
Technisch leichte, aber konditionell recht anstrengende Tour durch das Walcherbachtal hinauf zu den Anhöhen der Kitzbüheler Alpen.
Tour 18 Maiskogeltour
Technisch einfache aber konditionsraubende Tour auf den Maiskogel. Entlang der Strecke gibt es herrliche Ausblicke nach allen Seiten, besonders in die vergletscherte Bergwelt der Hohen Tauern, und genügend Raststationen.
Tour 19 Bruckerberg-Runde
Tour 20 Fusch-Angerer Hochalm
Tour 21 Fusch-Embach Hochalm
Tour 22 Ferleitental
Rundtour, zuerst auf guter Schotterstraße nur leicht bergauf führend, dann bis zur Trauneralm stark steigend. Bis zur Großglockner Hochalpenstraße folgt eine knapp zwei Kilometer lange Schiebestrecke. Der Rest ist eine rasante Abfahrt, bei der gute Bremsen erforderlich sind.
Tour 23 Taxenbach-Runde
Diese über den Bergrücken des Gschwandtner Berg, durch das Trattenbachtal zur Ziegelhütte und über die Taxberghöhe verlaufende Rundtour stellt an die Kondition mittelschwere, an die Fahrtechnik jedoch geringe Ansprüche.
Tour 24 Rauris-Heimalm
Tour 25 Rauris-Schriefling
Tour 26 Rauris-Karalm
Tour 27 Seidlwinkltal
Tour 28 Hüttwinkler Ache
Tour 29 Bad Hofgastein-Angertal
Technisch einfache Rundtour von Bad Hofgastein aus, die mit einem relativ kurzen, jedoch sehr steilen Anstieg ins Schizentrum-Angertal aufwartet.
Tour 30 Gasteiner Tal-Präaualm
Konditionell anspruchsvolle Tour hinauf zur romantisch gelegenen Präaualm mit schönen Ausblicken ins südliche Gasteiner Tal.
Tour 31 Gasteiner Tal-Amoser Hochalm
Sehr schöne, aber konditionell anspruchsvolle Tour hinauf zur unterhalb des Bernkogels gelegenen Amoser Hochalm. Unterwegs ergeben sich weite Ausblicke auf die Bergwelt des Gasteiner Tales.
Tour 32 Gasteiner Tal-Kögleralm
Auf den Spuren des ältesten Zuganges ins Gasteiner Tal führt die technisch einfache, konditionell aber ansprechende Tour vom Gasteiner Tal über die Drei-Waller-Kapelle zur Kögerlalm. Hier erwartet Sie ein überwältigendes Panorama über das Salzachtal und zum Hochkönig.
Tour 33 Fulseckrunde
Konditionell ansprechende Rundtour entlang der Almen und Hänge des Hausberges von Dorfgastein mit schönen Ausblicken ins Gasteiner Tal.
Tour 34 Sonnenterrassen-Runde
Die fast nur auf Asphalt verlaufende Rundtour beginnt im Salzachtal, verläuft anschließend durch die auf der Salzburger Sonnenterrasse gelegenen Orte Schwarzach, St. Veit, Goldegg und Goldegg-Weng, führt an dem idyllischen Böndlsee vorbei und kehrt schließlich durch das Salzachtal an seinen Ausgangsort zurück.
Tour 35 Um das Brennerköpfl
Tour 36 Hochglocker-Tour
Die abwechslungsreiche Rundtour auf der Salzburger Sonnenterrasse um den Hochglocker stellt an die Kondition hohe und an die Fahrtechnik geringe Ansprüche. In Verbindung mit dem Tauern-Radweg ist die Tour in sportlicher wie kultureller Hinsicht ein lohnendes Erlebnis.
Tour 37 Auf den Hochkeil
Der Hochkeil ist ein wunderschöner Aussichtsberg direkt gegenüber der Mandelwand, die Auffahrt allerdings steil und großteils schwierig wegen grober Steine.
Tour 38 Maurach-Unterwandalm
Über eine Forststraße führt die konditionell fordernde, aber technisch einfache Tour zu den unterhalb des Kitzsteins gelegenen Almen des nördlichen Großarltals.
Tour 39 Großarl-Loosbühelalm
Technisch nicht sehr anspruchsvolle Streckentour, die zunächst recht gemütlich durch das Ellmautal verläuft, dann aber bis zur Loosbühelalm mit einem steilen, sehr kräfteraubenden Anstieg aufwartet.
Tour 40 Großarl-Bichlalm
Technisch leichte, aber konditionell anstrengende Tour hinauf zur am schönsten gelegenen und an Aussicht unüberbietbarsten Alm des Großarltals.
Tour 41 Hüttschlagrunde
Diese kürzere, sowohl von der technischen als auch von der konditionellen Seite her, eher leichte Rundtour, beginnt in Hüttschlag, verläuft anschließend über das Hubalmtal und hintere Großarltal bis zum Talwirt und kehrt auf der Landesstraße an den Ausgangspunkt zurück.