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Fränkischer Gebirgsweg

Vom Naturpark Frankenwald über das Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz in die Frankenalb

232 Seiten, 1:35000
Länge: 421 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Höhenprofil, Fadenheftung
978-3-85000-714-6
Preis: € 11,90
Auflage klicken:
2. Aufl. 2019

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Streckencharakteristik

Länge, Höhenmeter und Etappen

Der Fränkische Gebirgsweg führt in mehreren Schleifen durch Franken. Startort ist Blankenstein an der Grenze Bayern-Thüringen, das Ziel ist Hersbruck.
Insgesamt beträgt die Weglänge inklusive der Abstecher in die Etappenorte ca. 440 Kilometer und knapp über10.000 Aufstiegshöhenmeter, aufgeteilt auf 24 Etappen. Deren Längen liegen zwischen 11,9 und ca. 30 Kilometern, die täglichen Anstiege zwischen 95 und 705 Höhenmetern.
Die einzelnen Etappen wurden so gewählt, dass sie für durchschnittliche Wanderer leicht zu bewältigen und am jeweiligen Etappenende oder in unmittelbarer Nähe Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden sind. Besonders sportliche Tourengeher werden wahrscheinlich ein größeres Tagespensum schaffen, bei Schlechtwetter oder zusätzlichen Besichtigungen wird die Kilometerleistung geringer ausfallen.

Wegweisung, Anforderungen

Der gesamte Hauptweg ist in beiden Richtungen mit dem rot-weißen Logo gekennzeichnet (s. Foto). Entweder als Aufkleber, als aufgenageltes Schildchen oder aufgemalt. Die Markierungen befinden sich zumeist in Augenhöhe an den Abzweigungen. Auf manchen Abschnitten ist der Weg etwas spärlicher markiert. Hier empfiehlt es sich, genau auf den Routentext zu achten.
Der Fränkische Gebirgsweg ist überwiegend gut zu begehen und nie ausgesetzt, einzelne Abschnitte können etwas verwachsen sein. Wegen der sanften Landschaft Frankens kommen steilere Passagen selten und nur auf kürzeren Abschnitten vor. Bei Nässe können einzelne Passagen etwas schwieriger werden, darauf wird im Text aber gesondert verwiesen.

Die einzelnen Regionen

Die ersten zwei Etappen des Fränkischen Gebirgsweges führen durch den Frankenwald. Leicht verwitternde Gesteine formen eine sanfte Landschaft ohne große Höhenunterschiede, in der die Menschen früher vom Bergbau, von der Flößerei und der Handweberei lebten. Der Schiefer, das „Blaue Gold“ des Frankenwaldes, dominiert als typische Dach- und Wandbedeckung auch heute noch das Bild vieler Dörfer und Städte.
Nach zwei flacheren Etappen liegt das Fichtelgebirge vor Ihnen. Granit ist das landschaftsprägende Gestein, was zu Gipfelhöhen von teilweise über 1.000 Metern führt. Dazwischen liegen Flusstäler mit urtümlicher Flora und Fauna, die wie im Fall der Eger als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind. Der Granit tritt auch in Form von Felslabyrinthen, Wackelsteinen und romantischen Felstürmen auf. Hier bietet sich so manches lohnende Fotomotiv am Wegesrand. Bei all dem brauchen Sie keine Bedenken zu haben: Auf den felsigsten Abschnitten ist keine Hochgebirgskondition notwendig.
Ab Bayreuth, der größten Stadt am Fränkischen Gebirgsweg, wechseln Sie in die Fränkische Schweiz. Charakteristisch sind hier löchrige Kalksteinfelsen, die am Rand von idyllischen Flusstälern steil in die Höhe ragen. Deswegen steht dieses Gebiet auch bei Kletterern hoch im Kurs. Auch zahlreiche Burgen thronen wuchtig auf den Erhebungen. Die rot-weißen Markierungen führen an einigen Höhlen, teilweise mit wunderschönen Tropfsteinbildungen, vorbei. Bierfreunde unter den Wanderern werden an manchen Tagesetappen Schwierigkeiten haben, ihre Durchschnittsgeschwindigkeit zu halten, denn über 70 kleine Brauereien, einige davon direkt am Weg, locken mit einer Rast im Biergarten.
Der Fränkische Gebirgsweg klingt mit zwei Etappen in der Frankenalb aus. Abwechslungsreich durch Wald und über Streuobstwiesen nähert sich der Weg dem Zielort Hersbruck oder – wie die Einheimischen sagen – „Härschbrugg“. Hier können Sie im mittelalterlichen Stadtkern Ihre Tour nochmals Revue passieren lassen oder sich in der Frankenalb-Therme für Ihre Leistung mit einer Wellness-Einheit belohnen.
Eine Gemeinsamkeit aller Regionen ist die schon fast sprichwörtliche fränkische Gastlichkeit. Selbst in den kleinsten Orten gibt es Gaststätten. Das Speisenangebot ist eher deftig, dazu gibt es das gute fränkische Bier.

Tourenplanung

Zentrale Infostellen

Tourismusverband Franken, Wilhelminenstraße 6, 90209 Nürnberg,  0911/941510, www.fraenkischer-gebirgsweg.de,
www.frankentourismus.de
FRANKENWALD TOURISMUS Service Center, Adolf-Kolping-Str. 1, 96317 Kronach,  1805/366398 (€ 0,14/Min.), Fax: 1805/329398 (€ 0,14/Min.),
www.frankenwald-tourismus.de
Tourist-Information Fichtelgebirge, Gablonzer Str. 11, 95686 Fichtelberg, 09272/969030, Fax: 09272/9690366,
www.ti-fichtelgebirge.de Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, Oberes Tor 1, 91320 Ebermannsstadt,  09194/797779, Fax: 09194/797776,
www.fraenkische-schweiz.com www.frankenalb.de

An- und Abreise mit der Bahn

Mit der Bahn sind sowohl der Start des Fränkischen Gebirgsweges in Blankenstein als auch das Ziel in Hersbruck gut zu erreichen.

Infostellen

Deutsche Bahn AG, www.bahn.de, Reise-Service, Tel 11861 (€ 0,03/Sek., ab Weiterleitung zum ReiseService € 0,39/Min.),

Reiseveranstalter und Informationsstellen:

Name Telefon-Nr
Eurofun Touristik GmbH (+43)06219/7444
Tourist-Info (+49)09632/88160

Links entlang des Weges:

Ort Name Telefon-Nr
Bayreuth OT Wendelhöfen Kolb (+49)0921/24216
Kirchensittenbach OT Kleedorf Zum Alten Schloß (+49)09151/8600

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